Menschenkette gegen Rassismus und für Vielfalt am 19.6.

Am Sonntag, den 19. Juni bilden tausende Menschen in Berlin eine Menschenkette gegen Rassismus und für Menschenrechte und Vielfalt. Am gleichen Wochenende verbinden auch Menschen in Bochum (18.6.), Hamburg, Leipzig und München Kirchen, Moscheen, Synagogen, Flüchtlingsunterkünfte und Rathäuser. Ein einzigartiges Signal der Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland. 

Bundesweite Menschenketten? Ja, genau! Weil es in Deutschland gerade jetzt dieses Zeichen für Toleranz und Demokratie braucht. Jetzt, wo Rechtspopulisten über Schießbefehle fabulieren, Mitglieder unserer Nationalmannschaft rassistisch beleidigen werden; wo Rassist/innen beinahe jeden Tag Menschen angreifen, die hier Schutz und Frieden suchen. Und wo sogar unser Justizminister eine 9-Millimeter-Patrone in seinem privaten Briefkasten findet, weil er klar Stellung gegen Rassismus bezieht.

Seien Sie dabei! Lassen Sie uns gemeinsam zeigen: Wir stehen für die Achtung der Menschenwürde, für Humanität und Religionsfreiheit. Und für das Recht auf Asyl. Damit verteidigen wir nicht weniger als das Fundament unserer demokratischen Verfassung: das Grundgesetz. 

Leiten Sie diese Mail weiter an Freunde, Bekannte und KollegInnen.

Teilen Sie folgendes Video zur Aktion auf Facebook:

https://blog.campact.de/2016/06/video-gegen-rassismus-diese-5-menschen-haben-einen-plan/

Und kommen Sie selbst am 19. Juni um 14 Uhr zum Oranienplatz

Hier finden Sie weitere Informationen: http://hand-in-hand-gegen-rassismus.de/menschenkette/berlin/

Für die Menschenketten in den fünf Städten haben wir ein breites Bündnis geschmiedet: Pro Asyl, Amnesty International, der DGB, die Diakonie, Brot für die Welt, der Zentralrat der Muslime, Campact und viele weitere Organisationen rufen zu den Menschenketten gegen Rassismus auf. 

Auch der Berliner Bischof Markus Dröge unterstützt die Aktion und wird bei der Menschenkette in Berlin sprechen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Heinrich Bedford-Strohm sendet folgendes Grußwort:

„Dass Menschen sich an den Händen fassen und eine Kette bilden, ist ein starkes Zeichen der Gemeinsamkeit im Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und alle anderen Formen der Menschenfeindlichkeit. Genau solche Zeichen brauchen wir jetzt. Wir müssen als Gesellschaft zeigen, dass der Grundkonsens der Humanität und der Orientierung an der Menschenwürde stärker ist als die Kräfte, die die Angst der Menschen dazu missbrauchen, um gegen Flüchtlinge und andere Minderheiten zu hetzen.”

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