Hass schadet der Seele

Ein Banner mit diesem Worten hängt in diesen Tagen an der Pfingstkirche. Der Gemeindekirchenrat hat als Hintergrund folgende Erklärung beschlossen:
In den letzten Jahren nehmen in unserem Land gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Hass zu. Menschen werden ausgegrenzt und angegriffen, weil sie anders aussehen, weil sie anders leben oder weil sie anders glauben. Wir können und wir wollen dazu nicht schweigen.
Wir verstehen, dass Menschen Ängste entwickeln, wenn es gesellschaftliche Veränderungen gibt. Aber Angst darf nicht in Hass auf andere umschlagen! Und Hass ist keine Lösung!
Auch wenn wir viele Fragen auf dem Weg in die Zukunft haben: gemeinsam können wir nach Antworten suchen.

Als Christinnen und Christen glauben wir:
Jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes (Gen 1,27).
Jeder Mensch ist einzigartig und besitzt Würde.
Jeder Mensch verdient Respekt.

Unser christlicher Glaube lässt uns hoffen, dass wir friedlich und menschlich miteinander leben und das Leben in Stadt und Land gemeinsam gestalten können. Der Glaube an Jesus Christus ruft uns dazu auf, im anderen Menschen das Geschöpf Gottes zu sehen – auch wenn er oder sie anders ist als wir:

Uns selbst zu lieben, wie unsere Mitmenschen – Nächste und wie Fremde – das tut der Seele gut. (Lev 19,18)

Kommen Sie zu unseren Gottesdiensten, sonntags um 10 Uhr!
Da feiern wir, was wir glauben.

Als Evangelische Kirchengemeinde Pfingst beteiligten wir uns an einer Aktion des Evangelischen Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte gegen Menschenfeindlichkeit. An vielen Kirchen und anderen kirchlichen Gebäuden machen große Banner darauf aufmerksam, dass Hass, Antisemitismus, Homophobie, Sexismus, etc. der Seele schaden. Mehr dazu unter http://www.tut-der-seele-gut.info/

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