Sommermusikreihe in Pfingst 6. Juni bis 4. Juli

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Auch in diesem Sommer wird es in der Pfingstkirche wieder einen Musiksommer geben. Mit der Organisation liegen wir in den letzten Zügen und Feinabstimmungen, wollen aber hier schon mal eine Übersicht geben:

Die Konzerte finden immer mittwochs von 18.30 bis 19.15 Uhr in der Kirche statt. Der Eintritt ist frei – über Spenden freuen wir uns.

6. Juni: Konzert no. 1 – Stimmen
Solisten: Brieann Pasko, Elizabeth King, Pfingstchor unter Leitung von Pam Hulme

13.Juni: Konzert no. 2 – Von Klassik bis Jazz
Pfingstband unter Leitung von Stefan Graser

20.Juni: Konzert no. 3 – Pfeifen
Orgel / Elektronik – Pam Hulme    Blockflöte – Juliane Kühne

27.Juni: Konzert no. 4 – Die Jüngeren
Kinder aus dem Kiez singen und musizieren!

4. Juli:  Konzert no. 5 – „Großes Finale“
Abschlusskonzert mit allen Mitwirkenden des Musiksommers,
anschließend Sommerfest auf dem Hof

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Weitere Konzerte im Sommer in der Pfingstkirche

17. Juni, 15.00: Musik der Natur
Pfingstchor Sommerkonzert mit Enodamus Kammerchor zu Gast

30. Juni – 1. Juli: Metamorphosis: Urban-Organ Festival
Eine Entdeckungsfahrt durch die Welt der Elektronik, Stimmen & Orgel mit Konzerte und Workshops über Beat-Boxing und Looping mit Orgel/Stimme

Andacht mit Orgel & Elektronik am 12. November – danach Gemeindeversammlung

Der Gottesdienst am Sonntag, den 12. November steht ganz im Zeichen des Klassikers der Reformationslieder “Ein feste Burg ist unser Gott”. Wir singen das Lied und ringen um eine zeitgenössische Interpretation der Gedanken Luthers. Pam Hulme wird das Lied musikalisch mit Orgel & Elektronik in unsere Zeit übertragen. Wegen des Klangerlebnisses mit der Orgel findet das Ganze in der unbeheizbaren Kirche statt, allerdings als Andacht – deutlich kürzer als unsere Gottesdienste sonst. Zieht euch warm an ; ) Nach dem Ausklang der Andacht und gibt es heiße Getränke beim Kirchencafé im Gemeinderaum und es findet die Gemeindeversammlung statt.

Gemeindeversammlung

Einmal im Jahr lädt der Gemeindekirchenrat – die gewählte Leitung der Gemeinde – zur Gemeindeversammlung ein. Sie findet dieses Jahr am Sonntag, den 12. November, nach dem Kirchencafé gegen 11 Uhr im Gemeinderaum und endet gegen 12 Uhr. Neben Berichten aus der Arbeit des Gemeindekirchenrats gibt es Raum für Rückfragen und Gespräch.

Martin Luther´s Entdeckung für Leute von heute – Sonntag, der 18.06.2017

Im Gottesdienst für Groß und Klein wird es am 18. Juni um Martins Luthers Entdeckung gehen. Was war damals so revolutionär, dass es die Reformation auslöste und was bedeutet diese Erkenntnis heute? Schüler_innen der Evangelischen Schule Berlin-Friedrichshain werden den Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrerin Lioba Diez und der Lehrerin Frau Neumann gestalten: Sie werden ein Stück aufführen, das vom Protest Luthers gegen den Ablasshandel handelt. Und die Schüler_innen werden aus ihrer Sicht erzählen, wo der Glaube an die unbedingte, nicht erwerbbare Liebe (Gottes) heute zum Protest auffordert. Gemeinsam mit dem Kinderchor und dem Pfingstchor werden wir singen. Im Gottesdienst feiern wir auch Taufe – auch das ein Zeichen für die unbedingte Liebe Gottes.

Karfreitag und Ostersonntag in Pfingst…

Den Karfreitag begehen wir in einem Gottesdienst um 10 Uhr im Saal hinter der Kirche. Danach spielt Pam Hulme um 11 Uhr in der Kirche Musikalische Meditation mit Werken von J.S. Bach und Improvisationen für Orgel und Elektronik.

Am Ostersonntag feiern wir die Auferstehung im Gottesdienst mit viel Musik und Raum fürs Nachdenken und Nachspüren … Die Kinder sind zum Kindergottesdienst eingeladen. Gemeinsam feiern wir Abendmahl. Nach dem Gottesdienst sind alle einladen zu unserem, mittlerweile schon traditionellen Osterbrunch. Wer etwas kulinarisches beisteuern kann, wende sich bitte an Frank Krause, info@pfingstkirche-berlin.de

die nächsten Tage auf dem Weg zu Ostern….

Was bedeutet es, geistlich zu leben, zu üben und zu wachsen? Mit Fragen wie diesen haben sich zwanzig Menschen aus der Gemeinde in den vergangenen Wochen der Passionszeit beschäftigt und einmal in der Woche zum Austausch getroffen.

Am Palmsonntag, den 7.4., feiern wir den Abschluss des Übungsweges “geistlich leben” im Gottesdienst. Teilnehmende werden von ihren Erfahrungen erzählen, gemeinsam werden wir singen und beten, über unseren eigenen geistlichen Weg nachdenken und Abendmahl feiern. Auch der Pfingstchor wird singen.

In den kommenden Tagen gehen wir auf Ostern zu – durch die Karwoche: Den Karfreitag begehen wir in einem Gottesdienst um 10 Uhr im Saal hinter der Kirche. Danach spielt Pam Hulme um 11 Uhr in der Kirche Musikalische Meditation mit Werken von J.S. Bach und Improvisationen für Orgel und Elektronik.

Am Ostersonntag feiern wir die Auferstehung im Gottesdienst mit viel Musik und Raum fürs Nachdenken und Nachspüren … Die Kinder sind zum Kindergottesdienst eingeladen. Gemeinsam feiern wir Abendmahl. Nach dem Gottesdienst sind alle einladen zu unserem, mittlerweile schon traditionellen Osterbrunch. Wer etwas kulinarisches beisteuern kann, wende sich bitte an Frank Krause, info@pfingstkirche-berlin.de

Erster Advent in Pfingst: Gottesdienst, Bruch und GKR-Wahl

Am Ersten Advent, ist viel los in Pfingst. Wir feiern um 10 Uhr Adventsgottesdienst mit Groß und Klein. Danach gibt´s den traditionellen Adventsbrunch im Gemeinderaum. Für eine Grundausstattung ist gesorgt. Wir freuen uns aber natürlich gerne über weiteres z.B. Salate, Plätzchen, Obst … Das Buffet koordiniert Frank Krause (info@pfingstkirche-berlin.de). Nach dem gemeinsamen Schmausen ist Gelegenheit Adventslieder zu singen oder gemeinsam zu musizieren. Bringt gern Eure Instrumente mit!

Am kommenden Sonntag, dem 27. November, findet auch die Wahl zum Leitungsgremium der Gemeinde, zum Gemeindekirchenrat, statt. Gewählt werden kann zwischen 9-16 Uhr im Gemeindebüro. Während des Gottesdienstes zwischen 10-11 Uhr ruht die Wahl. Zur Wahl stehen Florian Feix, Torsten Klee, Fabian Schellhaas, Patricia Steinborn, Werner Stenzel. Es können zwei Kandidierende gewählt werden. Mirjam Roller und Christian Preuß bleiben als Mitglieder für die kommende Legislaturperiode als GKR Mitglieder erhalten.

Musik und noch mehr Musik…

In diesen Tagen singt und klingt es in Pfingst täglich. Am 13. Juli spielt die Gemeindeband um 18.30 ein Konzert, als Teil des Musiksommers. Am Sonntag, den 17. Juli singt im Gottesdienst der Pfingstchor gemeinsam mit der Band. Und am 20. Juli endet der Musiksommer mit einem Konzert um 18.30, bei dem viele Musiker rund um die Pfingstkirche mitmachen. Danach sind alle eingeladen zum gemeinsamen Essen und den Sommer feiern.

Menschenkette gegen Rassismus und für Vielfalt am 19.6.

Am Sonntag, den 19. Juni bilden tausende Menschen in Berlin eine Menschenkette gegen Rassismus und für Menschenrechte und Vielfalt. Am gleichen Wochenende verbinden auch Menschen in Bochum (18.6.), Hamburg, Leipzig und München Kirchen, Moscheen, Synagogen, Flüchtlingsunterkünfte und Rathäuser. Ein einzigartiges Signal der Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland. 

Bundesweite Menschenketten? Ja, genau! Weil es in Deutschland gerade jetzt dieses Zeichen für Toleranz und Demokratie braucht. Jetzt, wo Rechtspopulisten über Schießbefehle fabulieren, Mitglieder unserer Nationalmannschaft rassistisch beleidigen werden; wo Rassist/innen beinahe jeden Tag Menschen angreifen, die hier Schutz und Frieden suchen. Und wo sogar unser Justizminister eine 9-Millimeter-Patrone in seinem privaten Briefkasten findet, weil er klar Stellung gegen Rassismus bezieht.

Seien Sie dabei! Lassen Sie uns gemeinsam zeigen: Wir stehen für die Achtung der Menschenwürde, für Humanität und Religionsfreiheit. Und für das Recht auf Asyl. Damit verteidigen wir nicht weniger als das Fundament unserer demokratischen Verfassung: das Grundgesetz. 

Leiten Sie diese Mail weiter an Freunde, Bekannte und KollegInnen.

Teilen Sie folgendes Video zur Aktion auf Facebook:

https://blog.campact.de/2016/06/video-gegen-rassismus-diese-5-menschen-haben-einen-plan/

Und kommen Sie selbst am 19. Juni um 14 Uhr zum Oranienplatz

Hier finden Sie weitere Informationen: http://hand-in-hand-gegen-rassismus.de/menschenkette/berlin/

Für die Menschenketten in den fünf Städten haben wir ein breites Bündnis geschmiedet: Pro Asyl, Amnesty International, der DGB, die Diakonie, Brot für die Welt, der Zentralrat der Muslime, Campact und viele weitere Organisationen rufen zu den Menschenketten gegen Rassismus auf. 

Auch der Berliner Bischof Markus Dröge unterstützt die Aktion und wird bei der Menschenkette in Berlin sprechen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Heinrich Bedford-Strohm sendet folgendes Grußwort:

„Dass Menschen sich an den Händen fassen und eine Kette bilden, ist ein starkes Zeichen der Gemeinsamkeit im Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und alle anderen Formen der Menschenfeindlichkeit. Genau solche Zeichen brauchen wir jetzt. Wir müssen als Gesellschaft zeigen, dass der Grundkonsens der Humanität und der Orientierung an der Menschenwürde stärker ist als die Kräfte, die die Angst der Menschen dazu missbrauchen, um gegen Flüchtlinge und andere Minderheiten zu hetzen.”

Begegnungscafe am Samstag 7. Mai um 15 Uhr

Am kommenden Samstag, den 7. Mai findet um 15 Uhr wieder das Begegnungscafe statt: Ein Treffpunkt für kleine und große Einheimische und Geflüchtete.

Vom Begegnungscafe erzählt Roland Krieg: Im B-Café tief durchatmen

Die meisten erinnern sich gerne an das Quietschen unter den Turnschuhen, wenn Völkerball oder Fußball auf dem Stundenplan standen. Die Turnhalle hallte vom Spiellärm wieder, in den Umkleiden roch es immer etwas muffig. Nach dem Sport, waren wir froh, aus der Turnhalle wieder heraus zu kommen. In der Turnhalle leben?

Was undenkbar erschien, ist für über 100 Menschen zum Alltag geworden. In der Turnhalle in der Otto-Ostrowski-Straße trennen lediglich Tücher ganze Familien. Kinder auf ihrem Roller erinnern an den eigentlichen Zweck der Halle und dort, wo die Umkleiden waren, wird heute Gemüse geschnibbelt, Tee gekocht und Essen ausgeteilt. In einer Ecke der Halle stehen Biergartenbänke, um dort zu essen.

Seit Monaten leben Menschen aus Syrien, Afghanistan oder dem Iran zufällig zusammengewürfelt in der Notunterkunft und warten auf ihren Bescheid, in Deutschland bleiben zu dürfen.

Geflüchtet vor Krieg und Terror. In der Hoffnung auf ein besseres Leben.

Die Turnhalle ist nach Monaten ein erster Ort der Ruhe geworden. Hier konnten sich die Menschen erstmals innerlich sammeln und zurücklehnen. Dennoch ist das Leben in der Turnhalle nur ein Zwischenhalt. Eine Etappe mit „eigenen Rhythmen“. Rücksicht ist oberstes Gebot. Jeden Tag Deutschunterricht. Der Winter hat nur wenige Möglichkeiten zum Aufenthalt im Freien geboten. Am Nachmittag und vor allem am Abend Notgemeinschaft und „abhängen“ zwischen Gedanken an zu Hause, Erinnerung an die Flucht und Hoffnung auf ein Morgen.

Als ich Ali aus Syrien im März nach der Stimmung in der Turnhalle fragte, sagt er: „Es ist laut.“ Sein Gesicht zeigte mir, dass er damit nicht nur die Phonstärke meinte, sondern das Gewusel und die Unrast, die auf das Gemüt drücken. Emotionen sind universell. Um das zu erkennen ist ein Sprachdiplom überflüssig.

Mit dem Satz sagte er aber auch, dass er gerne im Begegnungscafé der Pfingstkirche ist. Mittlerweile liebevoll B-Café genannt, haben engagierte Friedrichshainer im Dezember im Gemeindesaal die Möglichkeit zum Durchatmen angeboten. Endlich mal raus aus der Turnhalle.

Menschen kennen lernen, bei denen die Geflüchteten leben wollen. Und wo die ehrenamtlichen Helfer die Menschen kennen lernen, die bald ihre Nachbarn sein werden.

Das aber klingt nur einfach. Die Geflüchteten aus der Otto-Ostrowski-Straße waren erst seit einigen Wochen in Deutschland. Mehr als eine Handvoll Worte kannten sie nicht. Umgekehrt haben wir Helfenden erst lernen müssen, dass Farsi und Arabisch zwei unterschiedliche Sprachen sind. Iraner und Syrer nutzen zwar die gleiche Schrift, aber dahinter verbergen sich zwei verschiedene Sprachen und Kulturen. Der Mittlere Osten ist so bunt wie die Vielfalt Afrikas mit 53 unabhängigen Staaten.

Bislang haben im B-Café alle viel Neues voneinander erfahren und sich gegenseitig kennen gelernt. Manchmal sitzen wir in Gruppen zusammen und lüften das Geheimnis hinter dem „Präteritum“. Ein neuer Kollege hat mir auf Google-Maps sein Haus und das seiner Eltern gezeigt. Fast wäre er wie seine Schwestern Reisbauern geworden. Jetzt will er als Elektriker in Deutschland ein neues Zuhause aufbauen. Der Kirchenchor hat die iranischen Gäste zu einer eigenen Sangesvorstellung angespornt.

Jedes Treffen im B-Café bekam ein anderes Gesicht. Manchmal geplant und oft spontan. Einige Flüchtende sind von Beginn an dabei. Eine Herausforderung, für die wir weitere Neugierige suchen. Die im Gemeindesaal Kaffee kochen, neue Ideen mitbringen und die Geflüchteten abholen. Da es jetzt wärmer wird, wollen wir das B-Café auf die Grünflächen neben der Turnhalle „verlagern“. Je mehr mitmachen, desto häufiger kann das B-Café stattfinden, und entlastet die „alten Hasen“.

Und bislang waren immer Kinder dabei! Die Friedrichshainer haben ihre Kinder genauso mitgebracht, wie die Flüchtenden. Die Kinder brauchen nur ein Kartenspiel, Buntstifte und ein Brettspiel. Die internationale Rasselbande braucht noch nicht einmal ein Startsignal, bevor sie miteinander spielen. Die Glücklichen spielen einfach alles weg.

Kirchenasyl erfolgreich beendet – Unterstützung bei Ämtergängen gesucht

Im Dezember hatte der Gemeindekirchenrat für eine junge Frau aus Eritrea Kirchenasyl ausgesprochen, um sie vor Abschiebung zu schützen. Nun konnte das Kirchenasyl erfolgreich beendet werden: Sie kann nun in Deutschland einen Antrag auf Asyl stellen. Herzlichen Dank an alle, die sie durch Gebet oder praktische Hilfe unterstützt haben!

In den nächsten Tagen sind einige Ämtergänge zu erledigen. Wer Zeit dafür aufbringen kann, wende sich bitte an Pfarrerin Lioba Diez, diez@pfingstkirche-berlin.de