Erhalten durch verändern

Am 28. September um 19 Uhr 41 brach bei den Mietern des Hauses in der Matternstraße 4 unbeschreiblicher Jubel aus. Der zuständige Baustadtrat Florian Schmidt hatte eine SMS geschickt: „Das Vorkaufsrecht wurde ausgeübt!“

Zwei Monate zuvor hatte ein Mieter bei der Einsichtnahme in das Grundbuch festgestellt, dass der Eigentümer des Hauses beabsichtigte, das Haus an eine Luxemburger Briefkastenfirma, die Albert Immo 5 s.a.r.l. in Windhof, zu verkaufen. Schnell war auch der Verkaufspreis in Erfahrung gebracht: 5,1 Millionen Euro. Das entspricht einem Quadratmeterpreis von rund 2800.- €.

In einer Mieterversammlung beschlossen wir, die derzeitigen Mieter, dass man den Bezirk bitten will, das Vorkaufsrecht auszuüben und durch die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) das Haus zu kaufen und zu betreiben. Dafür waren einige Hürden zu nehmen. Vor allem der nötige Zuschussbetrag beim Kauf durch die WBM durch den Senat hing ungeklärt in der Luft. Die Mieter mussten einer einmaligen überdurchschnittlichen Mieterhöhung mit ihrer Unterschrift zustimmen. Zuletzt fehlte noch die Zustimmung des Aufsichtsrats der WBM. Bis zum Schluss mussten wir bangen. Am letzten Tag der Frist kam dann endlich die erlösende SMS.

Als Folgen des Verkaufs eines Hauses an einen Finanzspekulanten fürchteten wir Entmietung und Verdrängung, die Voraussetzungen für Gentrifizierung.

In den letzten 25 Jahren haben die Mieter durch Eigenleistungen dazu beigetragen, die Mieten im Haus günstig zu halten. Viele haben mit dem Modernisierungsprogramm des Landes Anfang der 1990er Jahre Gasetagenheizungen einbauen lassen.

Der Kaufpreis des Hauses von 5,1 Millionen € steht in einem Missverhältnis zur Jahreskaltmiete von 144.000.- €. Das ist vor allem darin begründet, dass der Verkaufspreis rein spekulativ ist, weil er auf steigende Preise im Handel mit Häusern setzt und keinen wirklichen Bezug zu Mieteinnahmen hat. Im sozialen Erhaltungsgebiet „Petersburger Straße“ sind wohnwertsteigernde Maßnahmen nicht erlaubt. Daher muss der Spekulant versuchen, das Haus leerzubekommen, weil er nur dann einen ordentlichen Gewinn erzielen kann., was wir aber nun verhindern konnten.

Martin Strubelt, 61 Jahre, Verleger im Ruhestand, Sprecher der Mietergemeinschaft

Kinder für´s Krippenspiel gesucht – Anmeldung bis 15. November

Es ist noch etwas hin, aber jetzt beginnen die Vorbereitungen fürs Krippenspiel am Heiligabend: Kinder, die gerne mitmachen wollen, wenden sich bitte bis zum 15. November an unseren Küster Frank Krause (info@pfingstkirche-berlin.de ). Die Aufführung findet an Heiligabend um 15 Uhr statt, die Proben sind donnerstags um 16:30 Uhr. Auch der Kinderchor wirkt in diesem Jahr beim Krippenspiel-Gottesdienst mit.

Andacht mit Orgel & Elektronik am 12. November – danach Gemeindeversammlung

Der Gottesdienst am Sonntag, den 12. November steht ganz im Zeichen des Klassikers der Reformationslieder “Ein feste Burg ist unser Gott”. Wir singen das Lied und ringen um eine zeitgenössische Interpretation der Gedanken Luthers. Pam Hulme wird das Lied musikalisch mit Orgel & Elektronik in unsere Zeit übertragen. Wegen des Klangerlebnisses mit der Orgel findet das Ganze in der unbeheizbaren Kirche statt, allerdings als Andacht – deutlich kürzer als unsere Gottesdienste sonst. Zieht euch warm an ; ) Nach dem Ausklang der Andacht und gibt es heiße Getränke beim Kirchencafé im Gemeinderaum und es findet die Gemeindeversammlung statt.

Gemeindeversammlung

Einmal im Jahr lädt der Gemeindekirchenrat – die gewählte Leitung der Gemeinde – zur Gemeindeversammlung ein. Sie findet dieses Jahr am Sonntag, den 12. November, nach dem Kirchencafé gegen 11 Uhr im Gemeinderaum und endet gegen 12 Uhr. Neben Berichten aus der Arbeit des Gemeindekirchenrats gibt es Raum für Rückfragen und Gespräch.

geistlich leben – Übungsweg im November

Wie kann ich „geistlich leben“? Wie kann ich mich selbst und mein Leben besser verstehen?
Die Zeit im Herbst ist auch eine Zeit nach innen zu schauen: Der geistliche Übungsweg im November bietet dazu Impulse und Begleitung. Sich auf diesen Weg einlassen bedeutet, sich im Alltag Zeit für Stille und Gebet zu nehmen, etwa 20 Minuten täglich. Mehr

Nördliche Sehnsucht: Konzert Romantischer Musik

Am Sonntag, den 15. Oktober um 16 Uhr findet wieder ein wunderbares Konzert in der Pfingstkirche statt. Es singt der Pfingstchor und der St. Lukas Chor aus Stockholm /Schweden. Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten. Da die Kirche keine Heizung hat, zieht euch bitte warm an ; )
Das Konzert dauert ca. eine Stunde.

Erntedank am 1. Oktober mit veganem Brunch

Danken für das was wächst und gedeiht. Innehalten. Und es bewusst wahrnehmen. Das werden wir im Erntedank-Gottesdienst für Groß und Klein. Kinder werden getauft und der Pfingstchor wird singen.
Im Anschluss sind alle herzlich zum veganen Brunch eingeladen. Bitte bringt etwas zum Schmücken des Altars und – oder zum anschliessenden Brunch – etwas veganes (pflanzliches) mit!
Warum vegan? Weil wir als Menschen Tiere oft ausnutzen und ausbeuten. An diesem Tag versuchen wir bewusst darauf zu verzichten, und anders zu essen und anders zu feiern.
Noch ein Hinweis: Es wird unser letzter Gottesdienst in der Kirche bevor wir in den Saal ziehen. Es kann schon etwas frisch sein. Bitte zieht euch warm an!

Erntedank am 1. Oktober mit veganem Brunch

Danken für das was wächst und gedeiht. Innehalten. Und es bewusst wahrnehmen. Das werden wir im Erntedank-Gottesdienst für Groß und Klein. Kinder werden getauft und der Pfingstchor wird singen.
Im Anschluss sind alle herzlich zum veganen Brunch eingeladen. Bitte bringt etwas zum Schmücken des Altars und – oder zum anschliessenden Brunch – etwas veganes (pflanzliches) mit!
Warum vegan? Weil wir als Menschen Tiere oft ausnutzen und ausbeuten. An diesem Tag versuchen wir bewusst darauf zu verzichten, und anders zu essen und anders zu feiern.
Noch ein Hinweis: Es wird unser letzter Gottesdienst in der Kirche bevor wir in den Saal ziehen. Es kann schon etwas frisch sein. Bitte zieht euch warm an!

Gottesdienst feiern über kulturelle Grenzen hinweg

Am kommenden Sonntag, den 24. September feiern wir unseren Glauben über kulturelle Grenzen hinweg. Ein kleines Kind wird getauft und zwei erwachsene Männer. Sie stammen aus dem Iran und haben den christlichen Glauben kennen und lieben gelernt. Gemeinsam singen und beten wir, wir halten inne und reflektieren über das Leben und das Vertrauen auf Gott. Herzliche Einladung!

Herr Jeschke wird am 6. Oktober beerdigt

Manfred Jeschke vergangene Woche im Alter von 84 Jahren zu hause gestorben.
Viele kenne ihn als Lektor und aus dem Seniorenkreis als freundlichen älteren Herrn. Viele Jahre hatte er als Friedhofsverwalter beim Berliner Stadtsynodalverband gearbeitet. Hier in Pfingst war er zwei Legislaturperioden im Gemeindekirchenrat gewesen und hatte bis 2010 die Gemeindekasse geführt. Lange Jahre war er auch im Jungrentnerkreis der Gemeinde, den Pastorin Drews seinerzeit geleitet hat. Unsere Pfingstgemeinde war ihm „geistliche Heimat“, so schrieb er in seinen Memoaren.
Die Beerdigung wird am Freitag, den 6. Oktober um 11 Uhr auf dem Petri-Friedhof in der weissen Kapelle durch Pfarrerin Lioba Diez erfolgen. (Eingang Friedensstr.)

Konzert am 17.September: Metamorphosis: Urban-Organ #8: „Perform and transform“

Unter diesem Titel findet am Sonntag, den 17. September um 16 Uhr wieder ein Konzert für Orgel und Orgel mit Elektronik in der Pfingstkirche statt. Es wird kinderfreundlich gestaltet von Pam Hulme. Mehr unter http://www.facebook.com/metamorphosisurbanorgan
Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten